Noch ist  Winter aber schon bald startet die Segelsaions 2012...

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Anbei ein ppar Tipps zum Auswintern Ihrer Segelyacht

 

Unterwasserschiff
Schäden am Rumpf des Schiffes im Unterwasserbereich kann man grob in zwei Kategorien einteilen: Rost, Korrosion und Osmose infolge mangelhafter Konservierung oder Schäden aufgrund von Gewalteinwirkung (Kollision, Grundberührung). Ersteres kann im Laufe der Zeit zu Leckagen führen, wenn es nicht behandelt wird. Schäden, die die Festigkeit des Rumpfes und damit die Schiffssicherheit beeinträchtigen, treten jedoch eher am Kiel oder den Borddurchbrüchen (Durchlässe, Lot- und Loggeber) auf. Schäden im Laminat sollten umgehend behoben werden, um kostenträchtige Folgeschäden durch eingedrungenes Wasser zu vermeiden. 
Vorhandene Antifoulinganstriche prüfen. Gegebenenfalls lose, abblätternde Farbe entfernen und je nach verwendeter Farbe den Unterwasserbereich anschleifen. Anschließend neuen Antifoulinganstrich auftragen.

Deck und Aufbau
Für die Wartung des Decks gelten dieselben Regeln wie für den Rest des Rumpfes: Verletzungen der Oberfläche sollten in einem möglichst frühen Stadium behandelt werden, um größere Folgeschäden zu vermeiden. Dazu gehören die Lackschicht bei Metallschiffen und das Gelcoat bei Kunststoffschiffen.

Fenster und Luken
Fenster geben nicht immer nur Grund zur Freude, weil sie neben Licht auch manchmal Wasser ins Schiff lassen. Also: Dichtungen und Befestigungen prüfen. Werden Fensterdichtungen auf GFK-Yachten erneuert, lässt man erst das angrenzende Laminat trocknen und versiegelt es mit Epoxydharz. Fenster aus Kunststoffen (Polyacrylat oder Polycarbonat) neigen zum Verkratzen und werden mit den Jahren milchig. Hier helfen spezielle Polituren, die auf den Werkstoff abgestimmt sein müssen. Moderne Luken sind meistens dicht. Hier sollte den Scharnieren und Verschlüssen ein wenig Aufmerksamkeit und wenn nötig, nach einer gründlichen Reinigung Fett entgegengebracht werden. Die Gummidichtungen sind der empfindlichste Teil des Fensters und sollten gelegentlich mit einer entsprechenden Gummipflege behandelt werden, damit sie nicht porös oder durchlässig werden.

Reinigung / Versiegelung
Die Außenhaut der GFK Boote wird zunächst mit einem Cleaner oder Schleifpaste gründlich gereinigt. Am besten geeignet sind hierfür Yachtreiniger aus dem Marinebereich, da diese Produkte speziell auf die Behandlung von GfK-Flächen abgestimmt sind (keine Scheuerschwämme o.ä. verwenden, diese zerkratzen nur die Oberfläche).  Wenn die Oberfläche dann sauber ist und wieder glänzt, sollte das Schiff mit einem Wachs oder einer Nano-Versiegelung behandelt werden. Man kann sich dabei gegebenenfalls mit einer Poliermaschine die Arbeit etwas erleichtern. 
Wer über lange Jahre einen sauberen, glänzenden Bootsrumpf seines Bootes erhalten will, muss das Gelcoat regelmäßig sauber machen – und anschließend wieder versiegeln, damit kein Schmutz eindringen kann. Allerdings wird das im Lauf der Jahre immer mühseliger, da sich die Gelcoatschicht leicht verbraucht und die Poren immer größer werden. Mühsam sind gerade auf weißem Gelcoat auch die Streifen zu entfernen, die das an bestimmten Stellen des Rumpfes herunter laufende Wasser hinterlässt. Ebenfalls hartnäckig: Schwarze Streifen von Gummischeuerleisten oder Dalben. Für diese Zwecke gibt es im Handel "Regenstreifenentferner" .

 

So kann die neue Segelsaison beginnen!

Der Vorstand des KSVL